Was sind Atemwegserkrankungen?

Unsere Atemwege sind täglich Umwelteinflüssen ausgesetzt – Staub, Infektionserreger etc. werden mit der Atemluft eingeatmet. Reagieren Lunge und Atemwege auf bestimmte Reize zu stark, kommt es zu einer Reizung der Atemwege und einer Verengung der Bronchien (Verkrampfung der Atemwegsmuskulatur). Als bekannteste Atemwegserkrankungen werden beispielsweise meist Asthma, chronische Bronchitis oder COPD genannt.

Atemwegserkrankungen können ebenso durch Allergien, Infekte, kalte oder trockene Luft, extreme körperliche Betätigung oder auch emotionale Belastungen hervorgerufen werden.

Asthma kann nicht geheilt, jedoch mit einer geeigneten Inhalationstherapie gut kontrolliert werden.

Zudem empfiehlt sich die Inhalation vorbeugend bei allergischen Beschwerden (Heuschnupfen, Hausstaub, Pollen etc.) und Erkältungskrankheiten sowie als unterstützende Maßnahme bei körperlicher Belastung z.B. beim Sport, um die Leistungsfähigkeit zu erhalten oder zu verbessern.

Die regelmäßige Inhalation befeuchtet die oberen und unteren Luftwege und unterstützt die einwandfreie Funktion der Schleimhäute und des Atmungssystems von der Nase bis zu den Bronchien.

Obere und untere Atemwege


Welche Vorteile hat Inhalieren?

 Atemwegserkrankungen können mit Inhalation gut beherrscht werden, da die Medikamentendosis tief in die Lunge eingebracht wird:

  • Direkte und schnelle Wirkung
  • Niedrigere Dosierungen möglich
  • Weniger Wirkstoffverlust
  • Geringere Nebenwirkungen
  • Zusätzliche Befeuchtung der Atemwege
  • Selbstreinigungsmechanismus der Atmungsorgane wird unterstützt
  • Linderung bei Entzündungen und Verkrampfungen

Partikelgröße

Bei der Wahl des richtigen Gerätes spielen Partikelgröße, Verneblungsmenge und Inhalationszeit eine entscheidende Rolle.

Die Partikelgröße oder auch Teilchen- oder Tröpfchengröße entscheidet über den Wirkungsbereich in den Atemwegen und ist Indikator für die Lungengängigkeit. So sollte bei der Inhalationstherapie der unteren Atemwege die Partikelgröße < 5 μm betragen, um die mittleren und kleinen Bronchien erreichen zu können.

Verneblungsmenge

Die Verneblungsmenge (ml/min) gibt an, wie schnell eine bestimmte Medikamentenmenge vernebelt werden kann und somit die Dauer der Inhalation. Je höher die Verneblungsmenge, desto geringer die Dauer der Inhalation. Gerade bei Kindern oder chronisch Kranken ist eine möglichst kurze, aber gleichermaßen effektive Inhalation wichtig.

Gezielte Anwendung

Das aponorm® Inhalationsgerät Compact mit Druckluftvernebler bringt das Arzneimittel gezielt an die richtige Stelle. Die wirkstoffhaltigen Arzneimittel werden – im Gegensatz zu Dosieraerosolen oder Pulverinhalatoren – direkt in die Bronchien und Lunge geleitet und gleichmäßig im oberen und unteren Atemwegstrakt verteilt, wo sie optimal wirken können. Gleichzeitig werden die Luftwege befeuchtet und das Arzneimittel wird einfach über das Ein- und Ausatmen inhaliert – eine bewusste Koordination zwischen Medikamentenabgabe (z. B. Auslösen des Sprühstoßes) und der Einatmung ist nicht erforderlich.

aponorm® Inhalationsgeräte sind daher besonders für Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen sowohl für Babys, Kinder als auch für Erwachsene und Senioren geeignet.

Die richtige Wahl des Inhalats

Das aponorm® Inhalatoren können mit allen gängigen Inhalationslösungen (auch Kortikosteroiden) verwendet werden.

Nicht verwendet werden sollten Zusätze mit klebriger oder zäher Konsistenz, z.B. ätherische Öle, Sirup, Hustensäfte, Halsgurgellösungen, Balsamzubereitungen und Duftöle.

Diese können die Verneblerdüse verstopfen oder es kann bei Überempfindlichkeit gegenüber ätherischen Ölen zu plötzlichen krampfartigen Verengungen der Bronchien kommen (Bronchospasmus).

Die Auswahl, Dosierung und Anwendung der für Sie geeigneten Medikamente zur Inhalationstherapie sollte grundsätzlich nur in Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker erfolgen.